
Ich bin Sando von der Bergstraße, der Chef hier im Hause, und möchte euch zusammen mit Frauchen meinen neuen Garten vorstellen.
Hier seht ihr mein Haus und unseren kleinen Garten.
und hier gehts in mein neues Gartenreich

Im Jahr 2005 konnten wir ca. 1000 qm Gartenland hinter unsererm Hausgrundstück von der Gemeinde dazukaufen – bis dahin war das alles nur Ackerland. Seit dem sind wir eifrig dabei, aus dem Stück blanker Erde unseren ” Neuen Garten” entstehen zu lassen – und das alles in Eigenleistung.
Welche Schwierigkeiten dabei zu meistern waren, wie wir angefangen haben , was wichtig für uns war und natürlich, welche Fehler wir dabei gemacht haben – das möchte ich allen interessierten Gartenfreunden hier in der nächsten Zeit mitteilen.
Also, dann hereinspaziert in unseren Garten. Kommt mit !

hier fängt unser neuer Garten an !
Die Rose ”Bernstein” von Züchter Tantau ist eine ADR-Rose , sehr gesund und winterhart, mit zartem Duft, ca. 80 cm hoch. Sie blüht reichlich bis zum Frost. Die Blüten sind auch gut für die Vase geeignet.
Die Kornelkirsche ist ein einheimischer Strauch, der bereits ab März blüht,
mit zarten gelben Blüten, die besonders schön vor immergrünen Koniferen wirken. Hier in der Wildhecke, links daneben die leuchtend roten Zweige des Hartriegels.
Die zeitigen Blüten sind die erste Nahrung für die Bienen, im Sommer sind rote Früchte, ähnlich kleinen Kirschen, begehrt bei Vögeln und Igeln.
Die Früchte sind eßbar , Konfitüre daraus schmeckt superlecker.
Der Strauch ist wie alle einheimischen Gewächse robust und anspruchslos, winterhart, besonders wertvoll durch die zeitige Blüte.
Die zarten gelben Blüten leuchten in der Sonne.
Im zeitigen Frühjahr ein echter Hingucker !
Die Amseln ziehen jedes Jahr mehrmals ihre Jungen Groß. 
Wie man sieht, haben sie jede Menge Futter ranzuschleppen.
Badetag bei Familie Meise. Die Wasserschale lockt im Sommer viele Vögel an. Bei Familie Blaumeise ist schlangestehen am Vogelbad angesagt.


Auch die Gartengrasmücke freut sich über das kühle Naß im Sommer. 
Das Bluthänflingspärchen brütet in dichten Hecken
Auf dieser Luftbildaufnahme von 08/2006 sieht man die Einteilung des Gartens in die einzelnen Gartenräume.
- Auf der rechten Seite im oberen Teil befindet sich der Naturgarten mit Spielwiese , eingegrenzt mit einer Hecke aus (überwiegend) einheimischen Bäumen und Sträuchern, die vor allem als Sicht- und Windschutz dienen sollen.
- Im unteren Teil rechts hinter der Hecke (ehemalige Grundstücksgrenze) ist der Obst- und Gemüsegarten.
- Auf der linken Seite wurde der Weg vom Durchgang aus dem kleinen Hausgarten bis zum Sitzplatz im oberen Gartenteil angelegt.
Am Weg entstanden inzwischen Beete mit Stauden, Rosen und kleinen Ziersträuchern. Dieser Teil wurde formal gestaltet.
als Grenze zum Nachbarn wurde eine Kirschlorbeerhecke gepflanzt, an der oberen Gartengrenze in diesem Teil eine freiwachsende Blütenhecke. (hier noch nicht zu erkennen.)
Das Futterhaus – im Winter gut besucht
Hier hat wohl jemand das mit dem Vogelfutterhaus falsch verstanden ?
Der Sperber am Futterhaus. Im Winter ist er täglich in der Nähe der Futterstellen zu sehen. Er sitzt im Geäst der Bäume und Sträucher, oder direkt am Futterhaus und lauert unvorsichtigen Singvögeln auf. Er schlägt blitzschnell zu. Auch er hat Hunger !
Um den hungrigen Singvögeln eine Chance zu geben, stelle ich die Futterspender immer in der Nähe von Hecken auf, in denen sich die Vögel dann ebenso blitzschnell in Sicherheit bringen können. Der Platz wird dann immer mal gewechselt, wenn sich der schnelle Jäger zu sehr auf eine Stelle “eingeschossen” hat.
Edelrose ” Royal Albert Hall “
Kräftiges dunkelgrünes Laub, friert im Winter stark zurück, sonst aber gesund. Höhe ca. 60 cm
Sie zeichnet sich durch einen intensiven Duft aus, die großen Blüten sind herrlich geformt und halten sich lange in der Vase.
Blütenblätter innen orangerot, außen zartgelb, ein herrlicher Kontrast.
Die Kletterrose Twist hat wunderschön gezeichnete Blüten
und blüht reichlich in großen Büscheln.
Nach oben hat sie noch einen weiten Weg, hoffentlich schafft sie ihn.
gepflanzt im Sommer 2010-
Die Hainbuchenhecke dient hier als “Raumteiler” – sie trennt optisch den Naturgarten vom formal gestalteten Teil ab.

Hainbuche ist sehr robust, guter Wind- und Sichtschutz, kann beliebig in Form geschnitten werden.
da sie relativ langsam wächst (im Gegensatz zu Thuja-Hecken), ist der Schnitt einfacher zu bewältigen,
sollte aber regelmäßig erfolgen, damit die Hecke schön dicht wird.
Die zarten Blüten der Strauchpfingstrosenwirken wie aus Seidenpapier angefertigt.
Die Strauchpfingstrosen gehören , wie der Name bereits sagt, nicht zu den Stauden, sondern sind Sträucher.
Die Stängel verholzen und treiben im Frühjahr aus den im Sommer angelegten Knospen wieder aus,
dürfen also, im Gegensatz zu Staudenpfingstrose nicht abgeschnitten werden.
Nach der Pflanzung etwas Winterschutz, sonst frosthart,
Wuchs ca. 1,20m hoch und nach Jahren auch ca. 2 m breit
In guten Gartenfachmärkten bekommt man die Pflanzen in weiß, rot, gelb oder rosa.
Auf grund ihres sehr langsamen Wuchses, natürlich auch entsprechend teuer.






Auch im Herbst sorgt die










